Wenn keine Erkrankung vorliegt, Meldung nach Rückkehr aus Risikogebiet (Pflicht!):

 

Niedersachsen:

Gesundheitsamt 05721 – 703 2500 und 703 2591

 

Nordrhein-Westfalen:

Gesundheitsamt 0571 - 8070

 

 

 

 (weitere Informationen am Ende der Seite)

 

 

Was tun bei akuten Atemwegsinfekten (auch Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Gliederschmerzen u.ä.)?

 

   

-> Nicht direkt in die Praxis kommen, nur zu den

 

    Sprechzeiten für akute Atemwegsinfekte am Ende der Sprechstunde:

 

  

Symptome      Fieber  (82%)

                           Husten (63%),  

                           Kurzatmigkeit (19%)

                           Schnupfen (32%)

                           selten aber typisch: Geruchs- und Geschmacksverlust (anders als bei Nebenhöhlenentzündung)

Ggf. allgemeine Symptome wie Kopf-, Hals-, Rücken-, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Appetit- und Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Hautausschlag, Lymphknotenschwellung

 

(Handy)App bzgl. Coronavirus von der Charité Berlin zur Einschätzung der Gefährlichkeit

https://covapp.charite.de/

 

 

Wann ist eine Laboruntersuchung notwendig ?

 -> immer bei Erkältungssymptomen (bitte Ausnahmen bei KiTas und Schulen beachten) und
                   bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten 

 

-> Verdacht auf Coronavirusinfektion 

1. und 2. -> in diesen Fällen muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen.

1.) Symptome (Fieber,  Husten, Atemnot, Halsschmerzen)

UND innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall

 

2.) Hinweise auf eine Lungenentzündung (Fieber, Husten, Luftnot, schnelle Atmung, schneller Puls, schlechte Belastbarkeit, kein Appetit u.a. - müssen nicht alle vorliegen) und Häufung in Altenheimen/Krankenhäusern

 

Test für die Gefährlichkeit einer Lungenentzündung (CRB 65 - 0-4 Risikopunkte)

 

- jeweils 1 Risikopunkt für : - Verwirrtheit                                      - Atemfrequenz über 30x/ Minute

                                                 - Blutdruck jew. unter 90/60 

                                                 - Alter über 65 Jahre

 

Anzahl Punkte                       Sterblichkeit                                 Behandlungsort

0                                              1,8 %                                              zu Hause

1-2                                           8,1 %                                             evtl. im Krankenhaus

3-4                                           31 %                                              auf jeden Fall im Krankenhaus

 

  

 

Diese Patienten dürfen die Praxis nur mit telefonischer Anmeldung betreten, da sonst eine 14tägige Quarantäne ausgelöst wird! 

 

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-> Ein Labortest kann durch die Abstrichstellen, den Hausarzt, über den Bereitsschaftsdienstarzt (116117) und das Gesundheitsamt erfolgen !!

 

Abstrichstellen in

Obernkirchen beim Roten Kreuz (nur nach Voranmeldung, auch für Selbstzahler (50€)) und vor dem Klinikum Minden (täglich 7-19 Uhr mit Überweisungsschein 10c und auch für Selbstzahler (50€)) sind wieder aktiv.

 

 

 

 

Weitere Informationen zum Coronavirus!

 

 

Wichtig: Sowohl bei der Grippe als auch beim Coronavirus ist eine Ansteckung bereits möglich, bevor Beschwerden auftreten, Coronaviren sind sehr viel ansteckender.

 

Man kann eine Coronainfektion nicht anhand der Symptome von einem sonstigen Infekt unterscheiden. 

 

Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen (Husten, Niesen, Hände geben) oder direkten Kontakt. Coronaviren können Stunden bis Tage auf glatten Oberflächen überleben. Trotzdem gibt es bisher keine sicheren Belege dafür, dass Türgriffe, Stühle oder Geldscheine bei der Übertragung wichtige Beiträge geleistet haben. 

 

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung liegt im Mittel bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage).

 

Dauer der Infektiosität bei fehlenden/ leichten Symptomen (nur kleine Gruppe untersuchter Personen)

 

Abstrichproben vom Rachen enthielten vermehrungsfähige Viren bis zum vierten Tag nach Symptombeginn, aus dem Sputum (Schleim aus den Bronchien) bis zum achten Tag nach Symptombeginn. In anderen Studien wurden teilweise längere Zeiten genannt.

Bei schweren Erkrankungen ist die Dauer der Infektiosität mindestens 14 Tage und man muss mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

 

 

Risikopersonen

 

Ältere Menschen (leicht erhöhtes Risiko ab 50 Jahre, dann zunehmend) und Menschen mit chronischen Grundkrankheiten (Asthma, Zucker, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Medikamenteneinnahme mit Schwächung des Immunsystems - Kortison, Immunsuppressiva bei Rheuma, Hauterkrankungen, Darmerkrankungen u.a. -,  Tumorerkrankungen oder Bluterkrankungen, usw.

 

 

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

 

 

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Risikopersonen sollten möglichst zu Hause bleiben und Hochrisikopersonen keinen Besuch bekommen.

 

 

 Warum sollten enge Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

 

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten, wenn geboten auch in häuslicher Quarantäne.

 

Das RKI gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, das zuständige Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest.

 

 

Mehr auf https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

 

 

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor SARS-CoV-2:

 

- häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich);

- möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht fassen

- „korrektes“ Husten: Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und entsprechendes Entsorgen im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)

- Halten Sie Abstand (etwa 1-2 m ) von erkennbar erkrankten Menschen mit Atemwegsbeschwerden besonders Gesicht zu Gesicht.

-Mehrmals täglich 10 Minuten Stoßlüften senkt die Virenzahl in der Luft und beugt dem Austrocknen der Schleimhäute von Nase und Mund vor.

 

- Personen, die erkrankt sind, Verdachtsfälle und Kontrollfällle sollten zu Hause auch räumlichen und zeitlichen Abstand zu Mitbewohnern halten (keine gemeinsamen Mahlzeiten,  im Wohnzimmer,...) 

 

Das Gesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

030 346 465 100 (Mo.-Do. 8 bis 18 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr).

 

Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

 

Personen, die nicht erkrankt sind

 

 

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt (Stadthagen, Minden) wenden.

 

Wer muss sich nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in häusliche Quarantäne begeben? 

Einreisende aus Risikogebieten sind seit dem 8. August zum Test (kostenlos) verpflichtet.

Wer in die Bundesrepublik Deutschland einreist und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 14 Tage lang zu isolieren. Das gilt nicht, wenn jemand nur durch ein Risikogebiet durchgereist ist und sich dort nicht aufgehalten hat. Das zuständige Gesundheitsamt überwacht die Quarantäneverpflichtung.

Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Das Robert Koch-Institut aktualisiert fortlaufend eine Liste der Risikogebiete.

Jeder, der sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich bei der zuständigen Gesundheitsbehörde melden und die Aufenthaltsadresse angeben.

 

Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten.

 

 

 

Quellen: Robert Koch Institut ; über Der Hausarzt; Patienteninfo

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

 

 

Kontakt

Praxis Dr. M. Schröder

Am Sportfeld 1

31675 Bückeburg

Tel: 05722 25098

Fax: 05722 71425

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