Informationen zum Coronavirus!

 

 

Wichtig: Sowohl bei der Grippe als auch beim Coronavirus ist eine Ansteckung bereits möglich, bevor Beschwerden auftreten, Coronaviren sind sehr viel ansteckender (etwa 6 mal !).

 

Man kann eine Coronainfektion nicht anhand der Symptome von einem sonstigen Infekt unterscheiden. Alle Patienten, die sich infiziert hatten, haben gesagt, der Infekt fühlt sich an wie immer !

 

Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen (Husten, Niesen, Hände geben) oder direkten Kontakt. Coronaviren können Stunden bis Tage auf glatten Oberflächen überleben. Trotzdem gibt es bisher keine sicheren Belege dafür, dass Türgriffe, Stühle oder Geldscheine bei der Übertragung wichtige Beiträge geleistet haben. 

 

Etwa die Hälfte der Übertragungen erfolgen durch symptomlose Virusträger ohne Krankheitszeichen.

 

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung liegt im Mittel bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage).

 

Dauer der Infektiosität (Ansteckungsfähigkeit)  (nur kleine Gruppe untersuchter Personen)

 

1.) bei fehlenden/leichten Symptomen:

Abstrichproben vom Rachen enthielten vermehrungsfähige Viren bis zum vierten Tag nach Symptombeginn, aus dem Sputum (Schleim aus den Bronchien) bis zum achten Tag nach Symptombeginn. In anderen Studien wurden teilweise längere Zeiten genannt.

2.) bei schweren Erkrankungen:
Dauer der Infektiosität mindestens 14 Tage und man muss mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

 

 

Risikopersonen

 

Ältere Menschen (leicht erhöhtes Risiko ab 50 Jahre, dann zunehmend) und Menschen mit chronischen Grundkrankheiten (Asthma, Zucker, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Medikamenteneinnahme mit Schwächung des Immunsystems ( Kortison, Immunsuppressiva bei Rheuma, Hauterkrankungen, Darmerkrankungen u.a.) , Tumorerkrankungen oder Bluterkrankungen, usw.

 

 

Wie wird das Virus übertragen? 

 

Die Erkrankung wird durch Tröpfchen (direkt durch Husten und Niesen, indirekt durch (Hand-)Kontakt und Reiben in Augen, Mund und Nase übertragen. Der Mund-Nasenschutz behindert den Kontakt der Finger mit dem Gesicht und stoppt Tröpfchen, die bei Husten und Niesen austreten und geringerem Umfang auch eintreten.

 

Die Erkrankung kann auch durch Aerosol (feiner Nebel durch Sprechen, Singen, Blasinstrument spielen) übertragen werden, hier ist das Risiko aber von der Menge und der Aufenthaltsdauer im Aerosol abhängig. 

 

Wie bei Grippe (Influenza) und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1,5 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Risikopersonen sollten die Regeln strikt einhalten, Kontakte strikt reduzieren, ggf. in Bus/Bahn eine FFP-Maske tragen und Hochrisikopersonen sollten möglichst zu Hause bleiben und keinen Besuch (oder nur mit Abstand im Freien oder mit Abstand, kurz und getragener FFP-Maske) bekommen.

 

 

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

 

- häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich);

- möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht fassen

- „korrektes“ Husten: Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und entsprechendes Entsorgen im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)

- Halten Sie Abstand (etwa 1,5 - 2 m ) - besonders Gesicht zu Gesicht - Kontakte.

 

- Mehrmals täglich 10 Minuten Stoßlüften senkt die Virenzahl in der Luft und beugt dem Austrocknen der Schleimhäute von Nase und Mund vor.

 

Risikopersonen sollten die Regeln strikt einhalten, Kontakte strikt reduzieren, ggf. in Bus/Bahn eine FFP-Maske tragen und Hochrisikopersonen sollten möglichst zu Hause bleiben und keinen Besuch (oder nur mit Abstand im Freien oder mit Abstand, kurz und getragener FFP-Maske) bekommen.

Händewaschen (BZgA), 

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Händewaschen schützt!

https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

 

Hände regelmäßig waschen

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen, insbesondere bei folgenden Anlässen:

Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

 

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.

Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.

Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.

Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.

 

Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. 

 

 

 

 

 

Das Gesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

030 346 465 100 (Mo.-Do. 8 bis 18 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr).

 

 

 

Quellen: Robert Koch Institut ; über Der Hausarzt; Patienteninfo

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

 

 

Kontakt

Praxis Dr. M. Schröder

Am Sportfeld 1

31675 Bückeburg

Tel: 05722 25098

Fax: 05722 71425

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